Schlechte Wahl

Liebe Liebhaber des Bouvier des Flandres,

gerade noch schreiben wir Ihnen unter dieser Rubrik, dass wir uns eben für diejenigen Züchter stark machen, die Zuchtauflagen und Zuchtzulassungsprüfungen auf sich nehmen.

Die viel Geld und Zeit investieren, um einen gesunden Hund in die Zucht zu bringen und diesen unter dem Gütesiegel eines Zuchtverbandes decken zu lassen, um die Welpen zu verkaufen.

Tja und nun erreichte uns im März 2014 folgender Sachverhalt:


Eine Züchterin, die genau diese Auflagen für sich in Anspruch nimmt und unter dem Zwingernamen “Binger Höh” ihre Welpen anbietet, hat mit Ihrer Hündin Salut folgende Würfe gehabt:

Schlechte Wahl

Die Zuchtordnung des Zuchtvereins, dem sie angeschlossen ist, schreibt vor:

Zuchtordnung

Das bedeutet, dass die Hündin zu früh wieder gedeckt wurde.
Also eindeutig ein Zuchtvergehen !

Zur Diskussion

In einigen deutschen VDH -Zuchtverbänden führt ein solches Verhalten zu einem Ausschluss aus dem Zuchtverein und damit das Ende von der Möglichkeit, Welpen mit Stammbaum unter dem Dach des VDH -Zuchtverbandes zu züchten.

Hinzu kommt noch, dass die Züchterin das Amt der Zuchtleitung im DBC besetzt, also genau wusste, was sie tat !

Wir sind der Meinung, dass eine solche Ausbeutung der Hündin kein artgerechter Umgang mit dem Tier darstellt – nicht umsonst gibt es Zuchtordnungen, die zum Wohl des Hundes geschaffen wurden!

Liebe Liebhaber des Bouvier des Flandres – würden Sie bei einem solchen Züchter kaufen?

Wir nicht und deshalb wird dieser Fall auch in der Rubrik “Schlechte Wahl” veröffentlicht !


Aus der neuesten Ausgabe der DBC-Clubzeitschrift:

Aus der DBC-Clubzeitschrift


Frau A und Ihre Welpen

Die Arbeit für den Tierschutz, wie er uns wichtig ist, besteht insbesondere darin, Menschen, die sich für Bouviers interessieren, aufzuklären.

Diese Aufklärungsarbeit beginnt für uns bei der Frage: Ist der Bouvier der richtige Hund für Sie? Und hört aber hier noch lange nicht auf.

Wir möchten, dass Sie alles über den Bouvier erfahren können, was auch wir wissen.
Wie sollte er gehalten werden? Welche Bedürfnisse hat die Rasse? Was ist für uns typisch Bouvier und welches Verhalten ist es nicht.

Bei unserer Recherche zu dieser Aufklärungsarbeit kommt man ganz unweigerlich auch dazu, sich mit der Frage zu beschäftigen: Wo kommt “mein” Bouvier her?

Wird es ein Welpe? Wird es ein Bouvier aus dem Tierschutz?

Auch diese Fragen sind so individuell zu beantworten, dass es keine allgemein gültigen Regelungen geben kann. Das ist die schwierige Seite der Entscheidungen….aber wir können Ihnen Informationen dazu geben, wie es NICHT sein sollte. Das ist für uns sicheres Terrain, da haben wir – leider – unsere unschönen Erfahrungen gesammelt.


Aktuell beschäftigt uns ein besonderer Fall:

Eine Hundehalterin hat ihren Bouvier von einem anderen Bouvier decken lassen und verkauft ihre Welpen. Diese Hundehalterin ist in keinem Zuchtverein, es gibt von den Elterntieren keine Gesundheitsnachweise, man wollte einfach mal Welpen.

Ja, Sie werden jetzt eventuell die Schultern zucken und sich fragen, warum wir das hier veröffentlichen. Solche Leute gibt es doch immer wieder und ganz verhindern können wird man das nicht.

Leider richtig. Aber in diesem speziellen Fall hatte diese Hundehalterin einmal kurzzeitig einen unserer Notfelle bei sich untergebracht – und eigentlich hatten wir gedacht, geglaubt und gehofft, dass unsere Aufklärungsarbeit “angekommen” wäre.

Die IG engagiert sich sehr, damit der Bouvier ein gesunder Hund bleibt bzw. eine noch gesündere Rasse wird und lehnt daher Verpaarungen ohne jedes Gesundheitszeugnis und ohne ausreichende Kenntnis der Genetik beider Hunde ab.


Liebe Bouvierfreunde,

eines unserer erklärten Ziele ist es, vor unseriösen Züchtern, Hundevermehrern und Händlern zu warnen.

Zu den Fakten:

Ein Herr E. aus Willebadessen inseriert in verschiedenen Internetportalen, um günstig Bouvierwelpen zu verkaufen. Zurzeit für 640,-€.
Die Welpen sind nicht in Deutschland anzusehen, auch das Muttertier nicht. Diese befinden sich allesamt in Polen.
Die Welpen werden zum Abgabezeitpunkt von ihm zu den Käufern gebracht.

Vor einigen Monaten handelte es sich bei einem Wurf angeblich um einen ‚Unfall’. Inzwischen scheint er sein ‚Handwerk’ aber professionell zu betreiben,
bezeichnet sich als Hobbyzüchter und nutzt jede Läufigkeit der Hündin, um sie belegen zu lassen !
Auch die Tatsache, dass er nach nicht kastrierten Hündinnen Ausschau hält….natürlich preiswerte und bereits im gebärfähigen Alter….zeigt doch deutlich, wohin die Reise wohl gehen soll. (Zur Info: Er meldete sich bei der IG und auch in einem niederländischen Nothundeverein und erkundigte sich nach unkastrierten Hündinnen.)
Leider scheint er beim letzten Wurf alle Welpen losgeworden zu sein, was ihn dazu beflügelt haben mag, dies als ausbaufähige Geldquelle weiter zu forcieren.
Außerdem fungiert er unserem Verständnis nach als Hundehändler, denn anders kann man das ja nicht bezeichnen. Welpen und Muttertier sind in Polen und er vermarktet hier in Deutschland die Welpen.
Ob nun stundenweise durch eine Webcam das Treiben dort beobachtet werden kann oder nicht, bleiben es trotzdem immer nur Ausschnitte, die niemals das ersetzen können, als wenn man sich auch mal unangemeldet das Umfeld angucken kann…….man denke dabei auch an sein damaliges Video, was zeigte, das die Mutterhündin ANGELEINT zu den Welpen geführt wurde und zudem auch noch sehr uninteressiert wirkte.
Insgesamt handelt dieser Mensch wie einer, vor denen man nur warnen kann und muss!
Solche Handlungsweisen haben nichts mit verantwortungsvoller Hundezucht zu tun, und auch die Hobbyzüchter sollten aufschreien und sich von solchen “Hobbyzüchtern” distanzieren, indem sie auch auf ihren eigenen Homepages darauf hinweisen.
Interessenten sollten sich überlegen, ob sie tatsächlich von dort einen Welpen zum Schnäppchenpreis kaufen wollen. Auf Kosten der Mutterhündin?! – Jahrelange Erfahrung in Umgang und Aufzucht von Welpen haben erwiesen, dass diese Schnäppchenpreise zum Bumerang werden können, weil ein kranker Hund ein Vielfaches des Anschaffungspreises an Kosten nach sich ziehen kann !
Abgesehen davon haben weder die Mutterhündin noch der Deckrüde die üblichen Gesundheitsunterlagen noch eine Zuchtzulassung, d.h.
keine HD und ED und Augenuntersuchung !

Deshalb gehört er unserer Meinung nach ganz vornean in die Rubrik: Schlechte Wahl.


so nicht..... dass möchten wir Ihnen und den Hunden ersparen....
Bo Dion van der Akkelei

Bo Dion van der Akkelei – eine Leidensgeschichte

Geschrieben aus Bo´s Sicht

Hallo!
Mein Name ist Bo Dion van der Akkelei- Rufname Bo.
Ich bin ein Rüde und wurde am 12.01.2007 in den Niederlanden geboren.
Am 20.04.2007 kam meine Familie um mich abzuholen.
Bevor ich mit Ihnen mitfahren durfte- hat sich mein Züchter sehr lange mit Herrchen und Frauchen unterhalten.
Die Kinder waren ganz aufgeregt und wollten mit mir nach Hause.
Nach 3. Stunden Autofahrt, kamen wir im neuen Zuhause an.
Die restliche Familie wartete schon auf uns.
Ich wurde freudig begrüßt.
Alles war ganz aufregend und neu.
ich musste ganz viel lernen…

Herrchens und Frauchens Lieblingswort scheint Pfui oder Aus zu sein.
Nix darf man- nicht in die Wohnung Pipi machen, Türen, Schuhe und Möbel nicht ankauen und nicht in dem gemütlichen großen Bett von Herrchen und Frauchen schlafen…

Jetzt lebe ich schon fast ein Jahr bei meiner Familie. Wir haben aufregende Zeiten hinter uns…Ich war 2x im Urlaub am Meer, was ich unglaublich spannend und toll fand. Die ganze Familie immer um mich herum und immer war einer da zum Spielen. Auch habe ich die eine oder andere Erfahrung mit erwachsenen Hunden gemacht, die nicht immer angenehm waren. Immer wieder stellte meine Familie nach längeren Spaziergängen oder nach dem spielen fest dass ich lahmte. Meine Leute sind dann mit mir zu meiner Tierärztin, die hat uns dann weiter in die Tierklinik überwiesen.

Dort wurde ich untersucht, kurz schlafen gelegt und geröntgt. Nach dem Wachwerden war mir ganz duselig im Kopf… und meine Leute waren sehr bedrückt und traurig. Der Tierarzt in der Klinik stellte die Diagnose, das ich schwerste Hüftdysplasie habe, Arthrose in den Ellenbogen .Ich brauche 2 neue Hüften und alle 1,5 Jahre eine Arthroskopie an den Ellenbogen. Das alles kostet viele tausend Euro die meine Familie sich nicht leisten kann. Der TA sagte es gäbe 2 Möglichkeiten – OP`S oder Euthanasie. Frauchen und Herrchen waren sehr, sehr traurig. Euthanasie kam für sie als allerletzte Lösung in Frage. So haben sie im BiN-Forum und im I-Net nach Alternativen gesucht um mir helfen zu können. Ich bekomme jetzt jeden Tag ein Schmerz Medikament gering dosiert- so dass meine Nieren und Leber gesund bleiben. Jede Woche kommt eine Hunde- Physiotherapeutin, die Übungen mit mir macht und mich massiert, ein spezielles Futter und leider darf ich nie ohne Leine spielen. Das war im Oktober 2008…

Inzwischen geht’s mir ganz gut, ich habe ganz viel Brustmuskulatur, die Gelenke sind nicht mehr geschwollen und ich baue Muskulatur an der Hinterhand auf.aber ich brauche weiter jeden Tag mein Schmerzmedikament und bekomme Physiotherapie. Wenn wir allein in Wald und Flur unterwegs sind- darf ich auch ohne Leine laufen. Manchmal geht es mir auch nicht gut und ich mag nicht spielen oder laufen. Frauchen ist dann immer sehr besorgt und schaut mich dann traurig an- ich gehe dann immer zu ihr und stups sie an.
Dann lächelt sie und krault mich unterm Kinn -da hab ich es am allerliebsten und mache meinen Hals gaaaaaaaaaaanz lang.

Zusatz von Bo’s Familie:

Bo´s Züchter zeigte sich zunächst unkooperativ und leugnete. Auch Hinweise von weiteren Akkelei Bouvier´s verleugnete er zunächst und war mit der Kommunikation der Besitzer untereinander nicht einverstanden. Es tauchten und tauchen immer weitere HD und ED betroffene Akkelei Bouvier auf. Inzwischen hat er uns nach langem Schriftwechsel den vollen Welpenpreis erstattet. Der Kontakt zu dem Züchter endet für uns hiermit, einen Erwerb eines Welpen van der Akkelei können wir nicht empfehlen.
Wir haben herausgefunden, das die HD bzw. ED durch die Verpaarung entsteht. Bo´s Züchter züchtet Blutlinie- das heißt der Züchter verpaart innerhalb seines Zwingers. So ist beispielsweise Bo´s Vater auch sein Großvater.
Wird nicht auf die richtige Verpaarung geachtet bzw. frisches Erbgut eingezüchtet, so können Erbkrankheiten die Folge sein.

Bo´s Halbruder Sam ( der selbe Vater) ist ebenfalls von ED. betroffen.

… aber
Bo hat uns ausgesucht und wir ihn.
Es kommt wie es kommen muss
Doch wenn es sein muss, kämpf ich bis zum Schluss.

Angela


Sam - Amor Lady van de Akkelei

Sam – Amor Lady van de Akkelei

Wurftag: 07.11.2007

Halbruder von Bo.

Sam habe ich beim Züchter insgesamt dreimal besucht. Beim dritten Mal habe ich ihn mitgenommen. Ich war so dumm und so unerfahren und naiv.

Wie findet man den richtigen Züchter? Immer wenn ich dort war, wurde anderthalb Stunden mit mir geredet. Ich wurde alles mögliche gerfragt und bangte wegen meine “Tagesmami” Planung schon darum, überhaupt einen Hund zu bekommen.

Als ich Sam mit einer Woche das erste Mal sah, war er nur ein Knäul.

3 Wochen später war er schon irgendwie silbrig. Seine mir präsentierten Eltern waren schön schwarz. Beide etwas klein für echte Bouvels aber das empfand ich jetzt nicht als KO Kriterium.

Als ich ihn vor Silverster 2007 abholen wollte hies es, das würde nicht so gut gehen. Über die “lauten” Tage würde man ihn lieber noch da behalten wollen. Fakt ist aber, dass der kleine Mann tatsächlich einen Nabelbruch hatte, an dem er operiert war und man wohl bange war, dass ich einen frisch operierten Hund übernehme. Als wir dann eine Woche später kamen mussten wir uns dann ein “Sie sind die letzten, die den Hund aus diesem Wurf abholen” anhören.

Als ich die Züchter auf Bo ansprach, der ein halbes Jahr älter ist als Sam, da tat man so als erinnere man sich nicht….da kannte ich aber auch noch nicht die ganze Geschichte und nahm dann den kleinen, noch heller gewordenen Wuschel mit seiner kleinen Naht am Bauch einfach mit.

Irgendwas in mir wusste, dass das noch nicht das Ende war. Aber ich wollte dem kleinen Kerl einfach das Zuhause geben, dass ihm eine Zukunft bietet.

Nach dem ersten Scheren war klar: Sam ist ein hellgrauer/blonder Bouvier.

Was mir vom Züchter noch als was ganz besonderes bepriesen wurde war bei der Frau, die den Hund schnitt schlicht und einfach eine Fehlfarbe. Eine Farbe, die diese Rasse nicht haben sollte.

Mit 12 Wochen begann das elendige Jucken. Futterallergie. Eine Blättermagen-Mahlzeit machte klar: Getreide. Seitdem ist jeder Sack Futter doppelt so teuer wie das andere Futter. Auch deswegen Barfen wir Sam heute.

Mit 7 Monaten wurde geröngt und die ED war schlimm. Man sagte mir, dass man in dem Alter eigentlich garnicht röntgen würde, das sei einfach viel zu früh. Es musste unbedingt operiert werden und zwar so bald wie möglich. Auf beiden Seiten.

Auch in der Klinik war man sprachlos über derart schlechte Gelenke und die OP hat die notwendige Erleichertung wegen der Knorpel- und Knochensplitter gebracht aber die Arthrosen sind drin und mit Physio und schwimmen usw versuchen wir, das kleine Skelett zu stützen. Er hat trotzdem jeden Tag Schmerzen.

Der Charakter unseres Bouvelchen ist so herzig. Er ist so eine Frohnatur. So ein kleiner Sonnenschein. Er dreht sich seine Welt zurecht. Nutzt seine Möglichkeiten so gut er kann. Lernt schnell und ist auch lernbegierig. Hat sein Leben mit uns und seiner Tagesmami und ihrer Familie voll im Griff. Wird überall geliebt und geherzt und ist einfach nicht mehr weg zu denken.

Wir haben daher aufgehört, uns vorzurechnen wie alt er werden könnte. Wie lange es ihm wohl noch gut gehen wird. Wir genießen einfach jeden Tag und staunen immer wieder darüber, was der kleine Lauser sich so einfallen lässt, um uns zu unterhalten.

Ich liebe mein Bouvelchen und geb ihn nie wieder her !

Aber ich werde auch weiter mit Leuten wie der Interessengemeinschaft dafür kämpfen, dass solche Zuchten eine Ende finden. Dass diese Züchter öffentlich angegeben und namentlich genannt werden!

Bine


Bart Dion v.d. Akkelei

Bart Dion v.d. Akkelei

Nächsten Monat sind es zwei Jahre her, als ich den Connar zu uns holte. Damals sagte mir eine Bekannte das sie sich einen Bouvierwelpen bei einem Züchter in Holland holen wollte. Ich habe ihr noch gesagt: guck bei anderen Züchtern, doch das dauerte ihr zu lange!
Als sie dort hin fuhr, sagte ich ihr noch das ich im Moment keinen Hund haben will.
Zu der Zeit lebten mein Rüde Sam ( zu dem Zeitpunkt 11 1/2 Jahre) und meine Hündin Ninja ( zu dem Zeitpunkt 12 1/3 Jahre alt) noch bei uns und wir führten ein gemütliches Leben, an das man sich zu schnell gewöhnen kann. Wir machten gaaaanz gemütliche Spaziergänge und genossen das Leben!

Meine Bekannte bekam bei diesem Züchter noch eine Hündin von 12 Wochen.
Jetzt saß da noch ein Rüde, den der Züchter….ich könnte jetzt schreiben: verkaufen wollte…..doch ich schreibe: los werden wollte!!!!!!
.
In den darauffolgenden Wochen hatte ich ständig diesen Züchter am Telefon (was ja auch nicht gerade für ihn spricht). Ich habe vier Wochen lang ständig mit ihm telefoniert, bis ich dann sagte: ich komme da runter und gucke ihn mir an!
Der arme Kerl saß da in, wie soll ich sagen…..ich glaube man könnte “Stall” dazu sagen!
Er saß 16 Wochen in diesem Stall und kannte nichts anderes. Das stieß in mir verdammt sauer auf! Dann ließ er den Kleinen Kerl raus und er freute sich seines Lebens über dieses bißchen Freiheit. Er lief da rum sprang an mir hoch und lief und hatte einfach Spaß an seinem kleinen Leben.
Ich bin ja eigentlich mit dem Gedanken hin gefahren: ich gucke es mir einfach mal an, ob es stimmt was über diesen Züchter so im Internet steht.
Ich wollte es als Ausflug betrachten und hatte mir vorgenommen, ohne Hund nach Hause zu fahren. Ich bin auch ohne Hund wieder nach Hause gefahren. Doch am nächsten Tag rief er wieder an und ich sagte: Ich komme Morgen und hole ihn!
Mir tat dieser Kleine Kerl einfach so entsetzlich leid. Ich weiß…genau aus diesem und vielen anderen Gründen sollte man keinen Hund kaufen, da dadurch immer mehr Hunde “produziert” werden. Doch er saß ja nun mal da und keiner wollte ihn haben.
Ich habe diesen kleinen Scheißer so lieb gewonnen….ich bin eigentlich froh, daß ich ihn mitgenommen habe.
Hätte ich ihn nicht mitgenommen, dann hätte ich wohl erstmal keinen Hund mehr genommen. Denn Sam, Ninja und ich waren so ein eingespieltes Team, daß ich mir gar keinen anderen Hund vorstellen konnte.
Aber jetzt bekomme ich die Quittung präsentiert!
Connar humpelt!
Gestern habe ich sein linkes Vorderbein röntgen lassen! Auf dem Bild sieht es so aus, als ob direkt neben seinem Gelenk zwei kleine Wucherungen sind, die bei Streckung in das Gelenk greifen!
Nächste Woche Freitag haben wir einen Termin bei einem Spezialisten! Und weil Connar Nüchtern sein muß, denke oder hoffe ich, daß er sofort operiert wird.
Trotz der schlechten Sozialisierung hat er sich dennoch prächtig entwickelt! Und ich werde alles tun, damit er schmerzfrei leben kann.
Ich könnte es nicht ertragen ihn leiden zu sehen. Und das Gleiche gilt für Esca!

So bin ich zu meinem Schmusebären Connar gekommen!
Ich wußte, was mich erwartet und leider habe ich auch schon Erfahrung mit HD machen müssen, bei meinem alten Rüden! Aber selbst er ist fast 12 Jahre geworden.




Wir, als Interessengemeinschaft für die Bouvier des Flandres, wollen alles dafür tun, dass solchen Züchtern/Vermehrern es schwer fällt, weiterhin Welpen zu verkaufen.

Wir wollen Aufklärung leisten über die verschiedenen Möglichkeiten, sich einen gesunden Bouvier von einem verantwortungsvollen Züchter zu erwerben.
Wir wollen allen Bouvierinteressierten die Möglichkeit geben, sich über die verschiedenen Zuchtmassnahmen der verschiedenen Vereine, auch in verschiedenen Ländern, zu informieren.

Wir wollen allen Bouvierinteressierten unsere Erfahrungen mit dieser wundervollen Rasse zur Verfügung stellen, damit auch Sie den für sich passenden Bouvier finden – sei es ein Welpe oder ein Secondhand-Bouvier.
Und wenn es nötig ist, werden wir alles dafür tun, dass ein Bouvier, der in Not ist, ein neues Zuhause findet.